Was wird von den TeilnehmerInnen erwartet?

Jede/r Teilnehmer/in wird sich im Verlauf des Seminars mit zwei Themen aktiv vertraut machen. Die Themen werden jeweils in zwei Personen umfassenden Teams bearbeitet.

Ziel der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema ist das Verfassen eines Überblicksartikels, der das jeweiligen Thema nach den Dimensionen:

  1. Akteure (Wer ist in diesem Bereich aktiv?)
  2. Gegenstände (Um was geht es in diesem Bereich?)
  3. Prozesse (Welche Wechselwirkungen besteht zwischen den Akteuren und Gegenständen?)
  4. Umwelt (Wie sind diese Wechselbeziehungen in einem größeren Zusammenhang zu sehen? Dazu gehört ggfs. auch ein Ausblick.)
  5. eventuell persönliche Einschätzung zum Thema.

erläutert.

Idealerweise wird die Durchdringung des Themas durch Thesen eingeklammert. Das bedeutet, dass zunächst als Einstieg eine These formuliert wird (Beispielsweise: Open Access wird sich langfristig besonders nach dem Konzept des so genannten „goldenen Weges“ etablieren.), die in der persönlichen Einschätzung als überzeugend oder weniger überzeugend bewertet wird. (Beispielsweise: Der goldene Weg etabliert sich zwar als ein Regelverfahren in der Wissenschaftskommunikation. Es sind jedoch auch andere Varianten des Open Access zu beobachten, die einen ähnlichen Stellenwert besitzen.) Insgesamt sollten pro Themenbereich zwischen drei und fünf Thesen entsprechend bearbeitet werden.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind in diesem Rahmen nicht leistbar und sollten auch nicht angestrebt werden. Wichtig ist vielmehr der Erwerb von diskursiver Kompetenz.

Präsentation

Dazu zählt auch, die eigenen Überlegungen bereits im Zwischenstadium zu präsentieren. Wichtig ist dabei neben einer kurzen Einführung ins Thema vor allem eine Diskussion der Überlegungen mit den Seminarteilnehmern. Die Präsentation sollte zwischen 20 und 30 Minuten umfassen, die Diskussion entsprechend 30-40 Minuten.

Review

Die im Team erstellten Texte werden im Seminar einer Art Peer-Review unterzogen. Dabei begutachtet eine dritte Person das Manuskript möglichst kritisch und schreibt ein kurzes Gutachten von dem ausgehend die Autoren ihr Manuskript noch einmal überarbeiten können. Jede/r Teilnehmer/in wird einen Text begutachten.

 

geschrieben von: Veröffentlicht unter Planung

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